Bevor Sie mit dem zweiten Anstrich beginnen, müssen Sie prüfen, ob die Farbe überhaupt verdünnt werden darf. Viele moderne Dispersionsfarben sind bereits gebrauchsfertig eingestellt und verlieren bei Zugabe von Wasser ihre Deckkraft sowie ihre filmbildenden Eigenschaften. Werfen Sie deshalb einen Blick auf das Etikett des Gebindes: Nur wenn dort ausdrücklich steht, dass die Farbe für den zweiten Auftrag verdünnt werden kann, sollten Sie überhaupt Wasser hinzufügen. Ist die Farbe dagegen eingetrocknet oder hat sich auf der Oberfläche eine Haut gebildet, helfen Sie sich besser mit einem sauberen Rührstab, statt einfach Flüssigkeit nachzugießen. Ein zu stark verdünnter Anstrich führt später zu einem fleckigen, ungleichmäßigen Erscheinungsbild und kann die Haftung auf dem Untergrund beeinträchtigen.

Wenn die Farbe tatsächlich verdünnt werden soll, arbeiten Sie schrittweise und vorsichtig. https://baugeschaeft-roesler.de/ zunächst nur wenige Esslöffel klares Wasser in ein separates Gefäß und rühren Sie die Farbe gründlich mit einem Quirl oder einem sauberen Holzstab um, bis eine homogene Konsistenz entsteht. Die richtige Verdünnung erkennen Sie daran, dass die Farbe noch satt auf dem Pinsel oder der Rolle haftet, aber leicht verstreichbar ist. Ein zu dünnflüssiger Ansatz tropft dagegen sofort ab und hinterlässt auf der Wand unschöne Läufer. Beim eigentlichen wandfarbe auftragen für den zweiten Anstrich gilt grundsätzlich: lieber etwas dicker als zu flüssig arbeiten, denn die zweite Schicht soll die erste gleichmäßig abdecken, ohne durchzuscheinen. Testen Sie die Mischung am besten an einer kleinen, unauffälligen Stelle, bevor Sie die gesamte Wand streichen.
Für den zweiten Anstrich sollten Sie außerdem darauf achten, dass die erste Schicht vollständig getrocknet ist, sonst vermischen sich beide Lagen und die Deckkraft leidet. Rühren Sie die verdünnte Farbe vor jedem Nachfüllen erneut kurz auf, da sich Pigmente und Bindemittel schnell wieder trennen. Tragen Sie die Farbe dann in gleichmäßigen, parallelen Bahnen auf und rollen Sie die Kanten noch feucht nach, damit keine Ansätze entstehen. Beim wandfarbe auftragen für den zweiten Anstrich empfiehlt es sich, mit weniger Druck und in etwas dünneren Schichten zu arbeiten als beim ersten Mal. So erzielen Sie ein gleichmäßiges, deckendes Ergebnis, ohne dass die Farbe spritzt oder nasse Stellen hinterlässt. Sollte die Konsistenz nach dem Trocknen doch zu dünn erscheinen, verdünnen Sie beim nächsten Gebinde einfach etwas weniger und vertrauen Sie auf Ihre Erfahrung aus dem ersten Durchgang.